Die Workshops - Ein Bericht

Hier die Ergebnisse der Workshops, in denen die Jugendlichen erst ihre Gedanken gesammelt haben und dann mit unserem Apostel besprochen haben

 Workshop 1:

Dem Apostel wurde die Frage gestellt: 
Wie motiviert die Kirche offiziell zum aktiven Glaubensleben?
Seine Antwort: „Die Kirche gibt Angebote.“
 
Die Liebe zu Gott ist die eigentliche Motivation zum aktiven Glauben und nicht ein berechnendes Denken: … wenn ich aktiv im Glauben bin, dann habe ich immer Segen!
Wir müssen also unserer Jugend die Liebe zu Gott immer wieder vor Augen führen. Als verantwortlicher Segensträger und Jugendleiter habe ich hier besondere Vorbildfunktion. Das steckt an!
Sicherlich finden wir in unseren Jugendgruppen verschiedene Verhältnisse vor. Da gibt es aktive und passive Jugendliche. Es gibt auch solche, die fast keine Gottesdienste mehr besuchen. Hier benötigen wir eine starke Seelsorge! Von unserer Jugend wird oft behauptet, sie beschäftige sich heute mehr mit anderen Dingen. Das stimmt so nicht. Unserem Apostel fällt auf, dass sich gerade die Jugend über Gott sehr viele Gedanken macht und die Nähe zu Gott sucht.
 
Auch ein kindlicher Glaube, der ein freudiges „JA“ zum Glauben bedeutet, ist eine Motivation.
 
Dem Apostel wurde dann die Frage gestellt: Was ist ein kindlicher Glaube?
Seine Antwort: „Ein kindlicher Glaube ist kein „blinder“ Glaube; es ist ein Glaube aus reinem Herzen. Ich möchte glauben wie ein Kind seinen Eltern glaubt. Das schließt in keinem Fall aber aus, dass ich nicht auch einmal etwas „hinterfrage“ oder berichtigte Kritik an etwas üben kann.“
Stammapostel i.R. Fehr sagte dazu oft: „Berechtigte Kritik nehmen wir uns zu Herzen. Unberechtigte Kritik nehmen wir zur Kenntnis.“
 
Ein anderer Gedanke der Jugend war: Kann der versprochene Segen Gottes (geistl./weltl.) Motivation zum aktiven Glauben sein? Unser Apostel antwortete darauf sinngemäß, dass gerade bei den beiden Opfern von Kain und Abel die Triebfeder zu ihrem Handeln aus völlig anderen Gedanken entstand. Bei Abel war es eben die Liebe zu Gott; bei einem Kain muss man sagen war es eben eine gewisse Berechnung.
 
Man kann auch einmal um den Segen ringen, aus dem Glauben und der Liebe zu Gott. Auf das im Glauben und in der Liebe zu Gott gebrachte Opfer (der „Zehnte“) versprach er seinen Segen.
Und wenn auch einmal Schlechtes durchlebt werden muss, so kann es letztendlich doch ein Segen sein.


Workshop 2:

 

Was ist ein Glaubenserlebnis?

  • Wir beziehen Gott bewusst in unser Leben mit ein, und dürfen dann da und dort seine besonderen Zuwendungen und Fügungen erleben.
  • Es gibt mir Bestätigung, Gott lebt und ist mir in meinem Leben nahe.
  • Es ist von Gott gegeben und kein Zufall.
Der Glaube, ich darf ein Kind Gottes sein, gibt mir in meinem Leben Stärke.
Immer wieder wird die Frage gestellt: Von der Zeit Jesu und der ersten Apostel weiß man von vielen Wundern. Gibt es diese heute auch?
Der ewige Gott hat seinen Sohn Jesus Christus, den verheißenen Erlöser, durch Propheten angekündigt. Als er endlich geboren wurde und unter den Menschen wohnte, haben nur noch eine Hannah und ein Simeon an ihn geglaubt und ihn als den Sohn Gottes erkannt. Um den Menschen zu „beweisen“, dass Jesus Gottes Sohn ist, hat der liebe Gott sozusagen „die Wunder“ als Möglichkeiten genutzt, seinen Sohn den Menschen zu „beweisen“.
Sein erstes Wunder war auf der Hochzeit zu Kanaan, als er Wasser zu Wein machte. Weitere folgten, indem er Lahme gehend, Blinde sehend machte usw. In der Folgezeit hat Gott auf diese Weise auch auf die Sendung.Deshalb waren die Wunder früher also „größer“ und scheinbar auffälliger. All das berichtet das Evangelium – also die „frohe“ Botschaft.
Heute sucht Gott den Glauben der Menschen an ihn nicht durch Wunder zu vermitteln, sondern sie sollen ihren Glauben durch sein Wort an ihn finden
Wir sollten Gott auch in den kleinen Dingen sehen und darum beten, dass wir Glaubenserlebnisse haben
Glaubenserlebnisse müssen auch immer etwas Besonderes bleiben. Manchmal müssen wir um ein Glaubenserlebnis lange beten, und manchmal haben wir möglicherweise ein Glaubenserlebnis und nehmen es in diesem Augenblick gar nicht wahr.“

Workshop 3:
 

NAK Freunde vs Externe Freunde

 
Selbstverständlich kann man Freundschaften sowohl mit nicht neuapostolischen Jugendlichen pflegen, wie auch aus der neuapostolischen Jugend. Dazu braucht es aber einen klaren Standpunkt, eine feste Überzeugung seines Glaubens und konsequentes Handeln.
Allerdings kann man mit „NAK Freunden“ besser Interessen teilen, wie den gemeinsamen Glauben, zusammen im Orchester spielen, im Chor singen oder einfach zusammen in der Jugend sein. Es gibt also verschiedene „Interessensgemeinschaften“ wie eben der Glaube oder die Schule oder der Sport etc. Ist man in verschiedenen sogenannten Interessensgemeinschaften so widerspricht sich das nicht, es kommt nur darauf an, wie man die Prioritäten setzt.
 
Setze deine Prioritäten richtig
 
Freundschaften zu Menschen, die über Gott spotten, sollte man meiden. Ansonsten kann man, solange jeder dem anderen Respekt und Achtung entgegen bringt, schöne Gespräche auch über den Glauben führen.
Der Mittelpunkt in unserem Leben sollte immer der liebe Gott sein. Dafür muss man aber was tun. Wir müssen uns immer wieder für den lieben Gott entscheiden und unser Handeln der Lehre Jesu anpassen.
 
Wir sollten immer den Mut haben, unsere Stellung zu Gott klar zu formulieren und damit unseren Glauben zu bekennen!
 
Die Worte: „Ich lege meinen Geist in deine Hände“  konnte Jesu nur so formulieren, weil er sein ganzes Leben hier auf Erden danach trachtete, den Willen seines Vaters im Himmel zu tun. Das wollen wir auch.
 
Diese beiden Aussagen sollten wir uns stets zu Herzen nehmen, und wir sollten uns immer bewusst sein, welchen Wert wir unserem wunderschönen neuapostolischen Glauben zumessen.

 

Unsere Bildergalerie zur Bezirksjugend:

 

 

 

 


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